Berchtesgaden
Der Markt Berchtesgaden liegt im Südosten Oberbayerns damit im Zentrum des südlichen Teils des Berchtesgadener Landes. Bad Reichenhall ist die näheste Großstadt. Berchtesgaden ist aufgrund des Alpenparks Berchtesgaden Teil des Nationalpark Berchtesgaden.
Es wird vermutet, dass sich der Name Berchtesgaden von der sogenannten Perchta oder einem Siedler namens Perther und dem Gaden, einem umzäunten Wohnsitz abgeleitet hat. Berchtesgaden wurde im Jahre 1102 erstmals urkundlich erwähnt.
Aus Berchtesgaden entstand damals der Hauptort eines kleinen geistlichen Staats. Kaiser Friedrich Barbarossa gewährte 1156 dem Stift die Forsthoheit. Damit erhielt Berchtesgaden auch das Schürfrecht für Salz und Metall. Im Anschluss folgte deshalb der wirtschaftliche Aufschwung, der Berchtesgaden zu einem Markt aufsteigen ließ.
Salzburg versuchte deshalb schon bald Einfluss auf die Ländereien Berchtesgadens zu erhalten. In den Jahren von 1393 bis 1404 stand Berchtesgaden erstmals unter der Verwaltung Salzburgs.
Die bayerischen Könige nutzten Berchtesgaden als Sommerresidenz und bauten das bisherige Chorherrenstift zu einem Schloss aus.
Der Berchtesgadener Talkessel ist deshalb immer wieder Austragungsort zahlreicher bedeutender Sommer- und Wintersportveranstaltungen, wie die Snowboard-WM, FIS-Skirennen und auf der ersten Kunsteisbahn der Welt, Bob-, Rodel- und Skeletonbewerbe aller Stufen.
Weiterhin zu erwähnen sind das Kehlsteinhaus, Obersalzberg mit Dokumentation Obersalzberg und das Salzbergwerk in Berchtesgaden.
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